Freitag, 11. Januar 2013

Diese Woche habe ich in den Kleinanzeigen zwar kein Angebot für unsere Inneneinrichtung, stattdessen für den Kinderladen unseres kleinen Mitwohners gefunden.

Eine regionale Druckerei verschenkte "Papierreste" an Kitas, Schulen und soziale Einrichtungen.


Dieses Angebot kam wie gerufen! Denn im Kinderladen werden momentan meistens Werbeblöcke oder alte Karteikarten zum Malen und Basteln verwendet, weil schönes Papier teuer ist, darum habe ich mich sofort gemeldet.

Fahrt in den Prenzlauer Berg.

Die stylische Residenz des Spenders

Von der ganzen großzügigen Ausbeute (ein gefühlter Zentner) hochwertiges, wunderschönes dickes und tw. riesengroßes (A0) Papier, gibt es keine Bilder weil wir dann doch alle Hände benötigten, um zu zweit die ganzen Schätze irgendwie ins Auto und in den Kinderladen zu schleppen.

Das hier sind die "kleinen Reste"
Ich finde es wirklich toll, dass sich eine Firma dieser Größe die Mühe macht, ihren "Abfall", so sinnvoll und direkt zu "entsorgen". Unser Kinderladen hat nun für lange Zeit keinen Papiermangel mehr und ich bin bereits gespannt auf viele neue kreative Werke.

Außerdem wurde diese Woche das erste Blogprojekt erfolgreich beendet, tatatataaaaa!

Ihr erinnert Euch?




Das Abschleifen und Lackieren hat (wie befürchtet) doch vieeele Nerven und Hilfseinsätze vom Mann gekostet, deswegen gibt es davon auch keine bebilderte Dokumentation (man hätte im Lackrest- und Holzstaubnebel sowieso nur wenig erkennen können...)  Also kommen wir gleich zu erfreulicheren Dingen, dem Endergebnis!


Ein Brett mussten wir aussortieren, weil es zu vermodert war. Das ist allerdings gar nicht so tragisch, so passen unten auch meine hohen Stiefel rein.

Das Regal ist uns wirklich ans Herz gewachsen, es wurde vor langer Zeit von jemandem  (unprofessionell² aber trotzdem charmant) selbst zusammengezimmert. Gut, dass wir es aus seinem Kellerverlies befreit haben.
Ob ich diese Vorhangstange wieder ranbauen und mit einem passenden Vorhang versehe, weiß ich noch nicht. Dem tapferen Mitstreiter gefällt es ohne besser.

An der Rückseite und dem Regalboden, den wir leider wegwerfen mussten, weil er morsch und mit toten Tierchen übersät war, befand sich sogar eine Geheimklappe für einen Tresor, der sich an der Stelle in der Wand befand, vor der dieses Regal stand, spektakulär oder?  Wir könnten an der Stelle maximal einen Geheimtunnel zu unseren Nachbarn hinter der Klappe verbergen, denn die Berliner Wände sind so dünn, dass selbst schlichte Bohrversuche von nebenan meistens bis zu uns durchdrangen...

Diese Woche war für Umsonst und Drinnen also ziemlich produktiv. Ein erholsames Wochenende haben wir uns verdient und ich wünsche es euch ebenfalls! 

Kommentare:

  1. Das Regal ist richtig schön geworden! Ich würde den Vorhang nicht mehr davor machen. Das schützt vielleicht ein bißchen vor Staub, aber ich fänd es schade um das Regal, dann sieht man ja nicht mehr was ihr draus gemacht habt...

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  2. Dankeschön :) Ich hebe die Vorhangstange noch heimlich auf aber vorerst bleibt es ohne Vorhang.

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